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Besondere Projekte

An dieser Stelle finden Sie Informationen und Bilder zu abgeschlossenen Projekten, die exemplarisch zeigen, welche vielfältigen Herausforderungen die Abwehr von Tauben und anderen Vögeln mit sich bringt – und wie wir diese mit unserem Know-how erfolgreich gelöst haben.

Glashersteller in Lünen

Vor ein paar Tagen haben wir dieses Projekt beendet und »mal eben« 10.250 m² Netz unter die Dächer von teilweise offenen und geschlossenen Lagerhallen einer Firma in Lünen, die Gläser für den täglichen Bedarf herstellt, montiert. Metalldachkonstruktionen in groß, das können wir, das mögen wir. Kilometerweise V2A-Seil gezogen, Kilogrammweise Schraub- und Schlagklemmen an die Träger gehämmert und Polyethylennetz in 5 cm Maschenweite geklammert, soweit das Auge sehen kann.

Die eigentliche Herausforderung waren die gefüllten Hallen und die Montage bei laufendem Betrieb. Jedoch basierte die Abstimmung mit den Hallenchefs und Staplerfahrern von Anfang auf einem guten Level und die abgesprochenen Räumarbeiten waren verlässlich und spektakulär anzusehen. Das war Tetris in Big Business und hat meine geplante Zeitachse auf minus 3 Einsatztage katapultiert, das gabs noch nie! Das muss ich mir unbedingt merken, denn der Kunde hat für nächstes Jahr weitere Hallen zur Vernetzung avisiert.

Übrigens macht er das nicht zum Spaß. Mit der Vernetzung der Hallen- bzw. Dachkonstruktion verhindern wir das Absetzen von Tauben, die die verpackten Gläser auf Paletten durch Kot und Nistmaterial verunreinigen. Das stellt einen Hygienemangel dar und ist Teil seines Konzepts zur Produktsicherheit. 

Cargohalle der Lufthansa in München

August 2020, absoluter Corona-Lockdown, eine Cargohalle der Lufthansa in München war unser bisher größtes Einzelprojekt mit ca. 5.300 m² verbauter Netzfläche. In fünf Wochen haben wir das Projekt durchgezogen, obwohl die Vorplanung des Öfteren von der Realität vor Ort durchkreuzt wurde. Am Ende hat alles gepasst, alle sind zufrieden!

Autohaus in Trier

Nun endlich warten die »Jungen Sterne« in Trier völlig unbekleckert auf ihre neuen Besitzer! Es handelt sich um ein sehr schönes, fast historisches, noch aus Garnisonszeiten stammendes Dach aus einer klassischen Stahlkonstruktion, was über viele Jahre erhalten wurde. Wir konnten es mit einem farblich passenden Polyethylen-Netz versehen und somit den Tauben alle Absetzmöglichkeit nehmen. Auf das dieses schöne alte Dach noch lange den Gebrauchtwagen der Firma MERBAG ein Dach über den (Auto)Dächern bietet! Eine Detailaufnahme zeigt Netzclips als Ersatz für die optisch unansehnlichen Reißverschlüsse, um z.B. an Deckenstrahler oder andere technische Einrichtungen zu gelangen.

Reinhard–Fieser–Brücke in Baden Baden

Baden Baden hat seine »Reinhard–Fieser–Brücke« wieder schick. Wir haben ein Taubenschutznetz unter die Stahlträger der Brücke montiert. Das kleine Flüsschen »Oos« war uns gnädig und hat uns nur 30 cm hohe Fluten geschickt ...

Vordach einer Lagerhalle im Main-Tauber-Kreis

»Männer unterm heißen Blechdach« könnte der Arbeitstitel lauten. Cool waren aber nur die verbauten Netzflächen in einem technischen Zulieferbetrieb für die Lebensmittelbranche im Main-Tauber-Kreis.

Balkonvernetzung in Köln

Hier kamen an den Seitenbereichen, spezielle Kunststoffelemente zum Einsatz. Diese Elemente werde an besonders problematischen Oberflächen wie Fassadenelementen verwendet und werden veklebt, um die Fassadenplatten nicht anzubohren. Die Maschen (5 cm Maschenweite) der Netze, die hauptsächlich gegen Taubenanflug verbaut werden, passen genau in die Haken der Elemente und können ohne Randleine bzw. Seilrahmen montiert werden. Das wird schon aus optischen Gründen nie die erste Wahl zur Montage sein, ist aber bei filigranen oder unbekannten Untergründen eine gute Alternative.

Filmuniversität Babelsberg in Potsdam

Man könnte meinen, wir machen jeden Quatsch mit ... Na klar, wenn allen geholfen ist! An der Filmuniversität Babelsberg haben wir unser Poly­ethy­len-Netz nicht gegen Tauben montiert, sondern damit die Sonnenschutz-Vorhänge nicht davon flattern. Bestandteil der eigenwilligen Fassadenkonstruktion sind imaginäre Bühnenvorhänge, die als Sonnenschutz zwischen den Fassadenbauteilen montiert sind. Glaselemente sind mit unterschiedlich breiten Abständen verbaut und die dahinter gespannten Netze verhindern, dass die Vorhänge durch Windeinfluss aus der Fassade geweht werden. Der Bauherr, das Land Brandenburg, ist zufrieden – was wollen wir mehr.

Bundesministerium des Inneren, Berlin

Es war nicht die Menge an vernetzter Fläche von ca. 40 m², die uns bei winterlichen Temperaturen ins Schwitzen brachte, sondern das kleine Eckige, was ins Runde musste: Das Netz mit einer Maschenweite von 19 mm in der Farbe Weiß! Niemals zuvor habe ich ein Polyethylen-Netz in der Farbe Weiß verbaut. Das widerstrebt mir aus rein optischen Gründen – die Profis unter euch werden mir Recht geben. ABER der Architekt, Herr Michael Widmaier, wollte es so – und hier passte es auch wirklich hin! Vier Lichtkuppeln mit Luftpolsterdächern in der Wirtschaftshofeinfahrt des Ministeriums, in denen rundum eine schöne Lichtleiste verbaut ist, sollten vor Vogeleinflug geschützt werden. Keine leichte Sache, die Bau- und Montageweise der Lichtleiste hatte ich vorher noch nie gesehen. Am Ende hatten meine Jungs wieder alles im Griff und unsere passenden Schlagklemmen mit Führungsloch auf 90° nahmen unser V2A-Seil auf, und so entstand das runde Rahmenseil für das Netz. Nun musste das nicht gut händelbare 19 mm Netz mit Verrenkungen der Arme und Handgelenke in das »Loch« mit ca. 3,60 m Durchmesser hinein befestigt werden. Das war nicht einfach, da das Seil ca. 20 cm hinter der optischen Kante liegt und die Ringklammernzange nur 18 cm lang ist. Aber es hat geklappt …